Der Sinn der Mensur liegt vor allem in der persönlichen Erfahrung einer Extremsituation, wobei
es darauf ankommt, das in einem Jahr erlernte fechterische Können anzuwenden und sich gegen
den Gegenpaukanten so gut als möglich zu behaupten. |
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Als Mensur wird das traditionelle studentische Fechten mit dem Korbschläger bezeichnet. Diese Waffe ist auf beiden Seiten scharf, hat aber eine abgeflachte Spitze. Die beiden Gegner (Paukanten) sind immer Angehörige verschiedener Studentenverbindungen (also keine Bundesbrüder) und haben sich strengen Regeln zu unterwerfen. Weiters erhalten beide einen umfassenden Schutz aller Körperteile mit Ausnahme des Kopfes, wobei auch hier Augen, Hals, Ohren und die wichtigsten Nervenbahnen mit Schutzwaffen versehen werden. |
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Den Paukanten zur Seite stehen der Sekundant, der Testant und der Paukarzt, welcher allfällige
Verletzungen sofort versorgen kann. |
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Die Sekundanten stehen den Paukanten zur Seite und sorgen für einen geregelten Ablauf der Mensur. Sie haben das Recht in die Mensur einzufallen, wenn sich der Paukant verschlägt und schützen Ihn dadurch. Der Unparteiische überwacht die gesamte Mensur, und sorgt für deren würdigen Verlauf. Er protokolliert auch eventuelle Regelwidrigkeiten und spricht gegebenenfalls Ermahnungen aus. |